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Themen & Pressemitteilungen

Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zu einzelnen Themen für Biebergemünd, denen ich mich als Bürgermeister widmen möchte.

Woche für Woche wird die Seite wachsen – schauen Sie ruhig öfter vorbei!

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Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt setzt Impulse für die Seniorenarbeit

Als attraktive Gemeinde für alle Generationen – so soll sich Biebergemünd nach Meinung des unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Matthias Schmitt in Zukunft präsentieren. Der demografische Wandel ist auch hier deutlich erkennbar: die Menschen werden immer älter, und die Bedürfnisse einer wachsenden Gruppe von Seniorinnen und Senioren müssen auf politischer Ebene berücksichtigt werden. Hierzu zählen viele Aspekte, ein wichtiges Thema dabei ist die hausärztliche Versorgung. Erst kürzlich traf Matthias Schmitt dazu mit Dr. Thomas Bonin aus Bieber zusammen. Das ausführliche Gespräch und viele Informationen dazu wurden bereits in einer eigenen Pressemitteilung zusammengefasst.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang sind für ihn Konzepte zum seniorengerechten Wohnen. Hier kann die Gemeinde vieles leisten, beispielsweise könnte die Umnutzung der „Schollese-Mühle“ in Kassel in diese Richtung gehen. Matthias Schmitt: „Ich denke, die Voraussetzungen sind sehr gut, um hier ein Mehrgenerationen-Haus oder attraktive Wohneinheiten als Altersdomizile zu entwickeln. Ich denke, grundsätzlich sollen alle Menschen ihren Lebensabend in ihrer schönen Heimatgemeinde verbringen können.“

Beim Thema „Betreutes Wohnen“ ist sein Ziel, dass die Gemeinde weitere Wege der Unterstützung findet. „Auch zu diesem Thema habe ich meine Ziele bereits in einer Pressemitteilung zusammengefasst, die auf meiner Website eingesehen werden kann. Der Bedarf an Betreuungsplätzen wird – wie auch in anderen Gemeinden – weiterhin steigen. Neben der stationären Pflege sehe ich daher auch die Notwendigkeit einer Tagespflegeeinrichtung. Die medizinisch-pflegerischen Angebote im ambulanten Bereich müssen im Fokus der Kommunalpolitik stehen, um auf diese Entwicklung gut vorbereitet zu sein.“

Die Versorgung der älteren Gemeindemitglieder mit dem Ziel, dass Seniorinnen und Senioren im gewohnten Umfeld gut leben können, ist für Matthias Schmitt eine Herausforderung, der er sich gern stellen will. „Ich möchte weitere Hilfe und Unterstützung anbieten und damit einen Beitrag zur selbstbestimmten Lebensweise im Alter leisten.“ Dazu gehört für den parteilosen Kandidaten auch, bestehende Strukturen zu fördern – beispielsweise alle Gruppen und Vereine, die sich jetzt schon verlässlich für ältere Menschen einsetzen. „Hier meine ich vor allem die Kirchengemeinden, aber auch zum Beispiel die VdK-Ortsverbände. Das Seniorenprogramm der Gemeinde mit Tagesausflügen und Veranstaltungen sollte ebenfalls wieder aufgelegt werden, sobald die Corona-Lage dies zulässt. Außerdem wünsche ich mir Anlaufstellen in allen Ortsteilen. Bei meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mehrmals der Wunsch genannt worden, ein „Babbel-Café“ wieder zu aktivieren, also regelmäßige Seniorentreffs als Gelegenheit zum Austausch. Ich möchte mich daher auch für weitere Erzählnachmittage einsetzen, damit der reiche Schatz an Geschichten und Anekdoten aus früheren Zeiten nicht verschwindet. Überdies würde es mich freuen, wenn sich weitere ehrenamtliche Gruppen wie die vor einigen Jahren aktiven „Herbstzeitlosen“ finden, die persönliche Kontakte zu älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern pflegen.“

Für den 39-jährigen Bürgermeisterkandidaten gibt es noch viele weitere Aufgaben, die in den entsprechenden Gremien diskutiert werden sollten. „So weiß ich, dass es für ältere Menschen immer schwerer wird, eine Haushaltshilfe, Unterstützung bei der Gartenarbeit oder beim Einkauf zu finden. Hier könnte man prüfen, ob die Gemeinde bei der Vermittlung behilflich sein kann.“ Zu seinen Vorschlägen gehört auch, mehr Ruhebänke an den Wanderwegen zu positionieren oder – ganz konkret – den Kreuzweg in Wirtheim, der bisher größtenteils von Ehrenamtlichen gepflegt wird, seniorengerechter zu gestalten: „Für die Wegeführung ist die Gemeinde zuständig, und da gibt es mittlerweile einige Stellen, die im Sinne der Seniorinnen und Senioren verbessert werden müssten. Der Kreuzweg ist gerade für ältere Menschen ein Ort der geistigen Erbauung, der inneren Einkehr und Meditation. Er sollte sicher zu begehen sein.“

 

... ein Thema für Matthias Schmitt.

Täglich 48.000 Fahrzeuge auf der Autobahn, 300 Züge auf der Schiene, und nochmals mehr als 10.000 PKW und LKW auf der Bundesstraße – die Bewohner der Biebergemünder Ortsteile Wirtheim und Neuwirtheim haben seit vielen Jahren unter dem hohen Verkehrsaufkommen zu leiden. Die Tendenz ist steigend. Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt (parteilos) traf sich daher am Wochenende mit einigen „Leidgeplagten“, um die Lage zu erörtern. „Die Lärmbelastung ist enorm, egal bei welchen Witterungsbedingungen. Dies ist die Kehrseite der guten Verkehrsanbindung. Aber für uns Anwohner ist der Geräuschpegel nur schwerlich zu ertragen“, so der Tenor der Anwesenden.

Matthias Schmitt zusammen mit einigen Neuwirtheimer und Wirtheimer Bürgerinnen und Bürgern auf der Autobahnbrücke.

Als Bürgermeister von Biebergemünd will Matthias Schmitt hier alle Hebel in Bewegung setzen, um gegenzusteuern – „auch wenn klar sein muss, dass es nicht immer in der Zuständigkeit der Gemeinde liegt, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Mitunter sind es sehr dicke Bretter, die hier gebohrt werden müssen“, so der unabhängige Kandidat. Mit Verweis auf den aktuellen Lärmschutzaktionsplan des Landes Hessen, der in Kürze in eine nächste Anhörungsrunde gehen soll, gelte es jedoch seitens der Gemeinde, bei den zuständigen Behörden wie Hessen Mobil nochmals nachdrücklich für eine Verbesserung der Situation zu werben, und ebenso bei der Bundes Autobahn GmbH. Auch im Hinblick auf zukünftig anstehende Bauarbeiten der Deutschen Bahn müsse auf ein bürgerfreundliches Lärmschutzkonzept gedrängt werden.

„Als Bürgermeister will ich mich auch dafür einsetzen, dass vermehrt auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen geachtet wird, also häufiger Verkehrskontrollen durchgeführt werden. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Wirtheim, sondern auch für Bieber, wo die B276 leider nicht selten als „Rennstrecke“ missbraucht wird. Das ist dann allerdings nicht nur ein Thema des Lärmschutzes, sondern auch der Verkehrssicherheit. Auch Geschwindigkeitsanzeigetafeln an einzelnen ´neuralgischen´ Stellen wären der Verkehrsberuhigung dienlich. Mehrere Displays sind meines Wissens von der Gemeinde bereits angeschafft worden, sie sollten nun schnellstmöglich installiert werden.“

 

Matthias Schmitt setzt im Wahlkampf auf Erfahrung, Dialog und Bürgernähe

Biebergemünd. Nur noch wenige Tage sind es bis zur Bürgermeisterwahl, die Plakate der beiden Kandidaten sind an vielen Ecken und Enden der Gemeinde zu sehen. Der Wahlkampf von Matthias Schmitt, dem parteilosen Bewerber für das Bürgermeisteramt, ist auch in der Endspurtphase von Sachlichkeit und Fairness geprägt. Schon mit seiner ersten öffentlichen Veranstaltung – dem Garten-Talk im Alten Forstamt Kassel am 11. Juli – setzte der 39jährige Familienvater Maßstäbe in Bezug auf diese politischen Werte. Im Gespräch mit Thorsten Stolz, der hier als Experte für die gemeinsamen Aufgaben von Kreis und Kommunen eingeladen war, thematisierte Matthias Schmitt viele der Fragen, die den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen: Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum, eine nachhaltige Wirtschaftsförderung, Glasfaserausbau in der Gemeinde, eine gute Unterstützung der Ortsfeuerwehren sowie Fragen rund um Schule und Bildung waren für die Besucher von besonderem Interesse. In seiner zweiten öffentlichen Wahlkampfveranstaltung Ende August lud Schmitt nach Bieber zu einem sommerlichen Barbecue mit Musik und einem weiteren hochkarätigen Gesprächspartner ein: Thomas Dickert, der die Geschicke Biebergemünds 18 Jahre lang als ebenfalls parteiloser Bürgermeister lenkte. Mit ihm wurde über die Anforderungen an das Amt des Bürgermeisters sowie über die kommunalen Herausforderungen in Biebergemünd gesprochen.

Aber auch außerhalb der Veranstaltungen setzte Matthias Schmitt auf Dialog und Meinungsaustausch. Mittlerweile sind fast 100 Gesprächstermine zusammengekommen, mit Unternehmen, Vereinen, Gruppen und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Als parteilosem Kandidaten ist ihm überdies der sachbezogene, konstruktive Dialog mit allen politischen Parteien und Gruppierungen wichtig, um die jeweils besten Lösungen für die Gemeinde zu erarbeiten. „Die aktuellen Herausforderungen, vor denen Familien, Vereine, die Wirtschaft und die kommunale Verwaltung derzeit stehen, sind zu zahlreich, um parteigebunden zu agieren“, findet Matthias Schmitt. Auch die Förderung eines nachhaltigen Tourismus sowie vielfältigere Angebote für Kinder und Jugendliche gehören zu den Zielen, die er als Bürgermeister angehen will. 

Seine praktische Berufserfahrung ist ein großer Vorteil in Bezug auf die Förderung der heimischen Wirtschaft. Matthias Schmitt kennt die großen und kleineren Betriebe vor Ort sehr gut. Um sie noch besser unterstützen zu können, setzt der unabhängige Bürgermeisterkandidat vor allem auf seine Vernetzung mit bewährten Partnern. In engem Kontakt mit den Nachbarkommunen, der Kreisverwaltung, übergeordneten Behörden und Vertretern der Wirtschaft wird er sich zum Besten der Gewerbetreibenden in Biebergemünd einsetzen, der Gemeinde, die seit 2015 seine Heimat ist. Zugute kommen Matthias Schmitt dabei natürlich auch seine Erfahrungen als Amtsleiter im Main-Kinzig-Kreis. Hier, im Amt für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte, stehen viele der Herausforderungen, die ihn als Bürgermeister betreffen werden, im Zentrum. Eine modern aufgestellte, zukunftsfähige Verwaltung ist für ihn der Schlüssel für ein gut funktionierendes Zusammenleben in allen Ortsteilen. „Aufgrund meiner langjährigen Aufgaben im Kreis weiß ich, wie eine Verwaltung funktioniert, welche rechtlichen Rahmenbedingungen existieren und worauf es bei Personalführung und -förderung ankommt.“ 

Auf seiner Homepage „Biebergemünd-im-Blick.de“ sowie in einem kürzlich veröffentlichten Imagevideo präsentiert Matthias Schmitt die Details seiner politischen Ziele und Ideen, daneben nutzt der Bürgermeisterkandidat selbstverständlich auch Facebook, Instagram und einen eigenen YouTube-Kanal: „Digitale Medien zeitgemäß anwenden, aber auch die Nähe zu den Menschen suchen – beides ist mir wichtig. Ich möchte mit den Bürgern und Bürgerinnen im Gespräch sein.“ Eine Bestätigung für diese Strategie fand Matthias Schmitt in der positiven Resonanz auf seine Postkartenaktion am Pfingstwochenende: informativ und kreativ gestaltet, gab sie Anlass zu unzähligen Rückmeldungen. Das eine tun, das andere nicht lassen – im Kontakt mit den Menschen nutzt Matthias Schmitt das Internet ebenso wie persönliche Begegnungen.

Matthias Schmitt steht nicht nur im Bürgermeisterwahlkampf für Werte wie Toleranz, Respekt, Erfahrung und Bürgernähe ein. Seine Heimatverbundenheit, sein Engagement für die Vereine und die Kultur sowie für die wunderschöne Natur Biebergemünds sind Leitlinien seines Denkens und Handelns. Der Umweltaspekt kommt dabei natürlich nicht zu kurz: so wurden sowohl seine Flyer als auch seine Wahlplakate zu mehr als 90 % aus Altpapier produziert und können nach der Wahl einfach recycelt werden. Auch in den kleinen Belangen nachhaltig und zukunftsorientiert denken, ist eine seiner Maximen. Biebergemünd und die Zukunft der Gemeinde hat Matthias Schmitt fest im Blick: „Als Bürgermeister kann ich all meine beruflichen Kompetenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen. Ich möchte für alle Menschen in der Gemeinde da sein, für alle Generationen und für die verschiedensten Anforderungen. Mit meiner Lebens-, Berufs- und Familienerfahrung weiß ich, was für die Menschen hier wichtig ist und worauf es in den nächsten Jahren ankommt: Know-how, ein vorhandenes Netzwerk an Kontakten und viele gute Ideen. Das Gute bewahren und offen sein für Neues – mit vollem Einsatz und einer großen Portion Herzblut will ich mich für Sie und die Gemeinde einsetzen. Daher bitte ich Sie um Ihre Stimme.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Gespräch mit Thomas Dickert

Auch bei der zweiten großen Wahlkampfveranstaltung des parteilosen Bürgermeisterkandidaten Matthias Schmitt ging es informativ, unterhaltsam und kulinarisch anspruchsvoll zu. Als politischen Gast beim gut gelaunten Talk bei der Bieberer Barbecuecompany hatte er einen weiteren hochkarätigen Gesprächspartner gewinnen können: Thomas Dickert, der 18 Jahre lang erfolgreich als Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde lenkte. Heute ist er als Dozent für Kommunalrecht und Geschäftsführer von SPESSART REGIONAL tätig, doch auch 12 Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit ist der ehemalige Rathauschef in Biebergemünd bestens bekannt und beliebt.

Trotz des verregneten Wetters am Sonntag kamen viele Besucher aus allen Ortsteilen zu dieser zünftigen Veranstaltung, die neben interessanten politischen Gesprächen auch mit ausgesuchten Spezialitäten vom Grill und erfrischenden Getränken lockte. In der liebevoll als „Home of Barbecue“ genannten Halle der Familie Hölzer wurden viele der Herausforderungen thematisiert, die das Bürgermeisteramt heutzutage mit sich bringt. Durch den Vergleich der langen Amtszeit von Thomas Dickert mit Themen, um die es zukünftig gehen wird, ergaben sich interessante Perspektiven. So konnte die Finanzlage der Gemeinde kontinuierlich verbessert werden. Doch nicht nur in den Bereichen hausärztliche Versorgung, Hochwasserschutz, Gastronomie oder Tourismus sind Herausforderungen hinzugekommen, die den Gestaltungswillen aller politischen Kräfte erfordern.

Thomas Dickert und Matthias Schmitt zusammen mit einigen in Biebergemünd politisch aktiven Akteuren (Foto: Markus Waitz)

Dies bedeutet besondere Anforderungen an das Bürgermeisteramt. Thomas Dickert benannte aus seiner Erfahrung heraus auf unterhaltsame Weise die Eigenschaften, die ein erfolgreicher Kandidat heutzutage mitbringen muss. Dazu gehören für ihn in erster Linie eine gestandene Berufs- und Lebenserfahrung, aber auch gute Kenntnisse der Verwaltung. „Wenn ein Bürgermeister diese Materie nicht kennt, kann das problematisch werden. Es kann klappen, aber es gibt leider auch einige Beispiele, wo es schief ging, weil das nötige Hintergrundwissen fehlte - und dann seitens der Mitarbeiter womöglich ein wenig der Respekt.“ Matthias Schmitt, der mit seinen 39 Jahren mitten im Leben steht, ist selbstsicher in Bezug auf diese Anforderungen: „Ich bringe hinreichende Berufserfahrung in der freien Wirtschaft mit und kann darüber hinaus auf über 10 Jahre in leitender Funktion im öffentlichen Dienst verweisen. In den Bereichen Personalführung und Teamleitung habe ich bereits einige Erfahrungen gesammelt.“

In Biebergemünd ist die Identifikation mit der Gemeinde, in der man wirkt, eine ebenso wichtige Grundvoraussetzung. Thomas Dickert, der aus Bad Orb stammt, schmunzelte bei diesem Thema. „Ich war im Grunde der erste Biebergemünder Bürgermeister ohne Ortsteilpräferenzen. Der Blick von außen ist aber kein Nachteil, solange das Herz für die gesamte Gemeinde schlägt. Ich halte es für wichtig, für alle Bürger da zu sein und für die Belange aller Ortsteile ein offenes Ohr zu haben.“ Dies gilt gleichermaßen für Matthias Schmitt, der aus dem Freigericht stammt, im Jahr 2015 in eine Biebergemünder Familie hineingeheiratet hat und seitdem mit seiner Frau und den Kindern hier liebt. 

Ein weiterer Punkt, über den sich die Gesprächspartner einig waren, betraf die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ein Bürgermeister müsse Präsenz zeigen und mit allen Menschen in der Gemeinde kommunizieren können. „Im persönlichen Gespräch erreicht man die Menschen, und dafür muss ein Bürgermeister auch die Zeit aufbringen“, so Thomas Dickert. Doch heutzutage sei auch die Nutzung neuer Medien unverzichtbar, um die Menschen aktuell über die Arbeit der Gemeindeverwaltung zu informieren. „Das eine tun, das andere nicht lassen!“, meint Matthias Schmitt dazu und verwies auf seinen Wahlkampf, in dem das persönliche Gespräch und die Nutzung der digitalen Plattformen bereits gleichermaßen berücksichtigt werden.

Dass Matthias Schmitt als parteiloser Kandidat zur Wahl antritt, ist in den Augen des Ex-Bürgermeisters mittlerweile ein großer Vorteil: „Als ich damals anfing, war das eine Ausnahme. Aber heute sind viele Bürgermeister in Hessen ohne Partei, und gerade in kleineren Gemeinden bis 15.000 Einwohnern ist das ein Erfolgsmodell. Um seine Ziele und Ideen zum Wohl der Gemeinde umsetzen zu können, muss ein Bürgermeister in jedem Fall Mehrheiten gewinnen. Da ist es von Vorteil, wenn man sich keiner Partei besonders verpflichtet fühlen muss – für Biebergemünd meiner Meinung nach die beste Lösung.“

In diesem Zusammenhang freute sich Matthias Schmitt besonders darüber, dass er in allen Parteien, die in den Gemeindegremien vertreten sind, Befürworter und Unterstützer gewonnen habe. Beim Talk in Bieber befanden sich auch Kommunalpolitikerinnen und -politiker der FWG und SPD unter den Anwesenden. Zum Abschluss der Veranstaltung stellten sie sich gern für ein Gruppenfoto mit dem alten und vielleicht neuen Bürgermeister der Gemeinde zur Verfügung Und beim lockeren Plausch im Anschluss, musikalisch begleitet von der Band „BoNMuTo“, kamen die Bürger und Bürgerinnen gut gelaunt mit den politischen Akteuren zusammen und diskutierten bis in den späten Abend.

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt besucht Seniorenzentrum Biebergemünd

Das Seniorenzentrum Biebergemünd mit seinen vielfältigen Angeboten in der stationären Altenpflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege ist im sozialen Leben der Gemeinde fest verankert. Die Aktivitäten für die BewohnerInnen – zum Beispiel der wöchentliche Singkreis, Feste und kulturelle Veranstaltungen – werden auch von den BesucherInnen gern angenommen, und die große Terrasse ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Doch um den Herausforderungen der Zukunft noch besser begegnen zu können, benötigt die Einrichtung weitere Unterstützung. Bei einem Rundgang mit der Leiterin Claudia Spahn durch die Räumlichkeiten und den schönen Garten konnte sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt einen guten Einblick verschaffen – auch über die Probleme, vor denen die Pflegekräfte manchmal stehen. Denn spätestens die Coronakrise hat gezeigt: Applaus allein hilft nicht. Der Mangel an qualifizierten Pflegekräften betrifft das Biebergemünder Seniorenzentrum ebenso wie den Pflegebereich insgesamt.

Matthias Schmitt will sich als Bürgermeister dafür einsetzen, dass die Gemeinde hier in Zukunft weiterhin großes Engagement zeigt: „Die Verbesserung der Situation ist sicher eine gesamtpolitische Aufgabe, doch auch als Gemeinde kann man einiges tun. So kann beispielsweise eine Entlastung des Pflegepersonals im Demenzbereich erreicht werden, indem die Beschäftigung von AlltagsbegleiterInnen gefördert wird. Dass die Gemeindevertretung dies nun beschlossen hat, damit den Demenzpatienten in den nächsten beiden Jahren zusätzliche Betreuungskräfte zur Seite stehen, finde ich sehr gut.“

Auch bei der geplanten Umgestaltung der Cafeteria zu einem flexibel nutzbaren Raum sollte die Gemeinde dem Seniorenzentrum mit einem finanziellen Zuschuss unter die Arme greifen, meint Matthias Schmitt. Die gezielte Unterstützung durch das Ehrenamt sei ein weiterer wichtiger Punkt. „Hier freut mich sehr, dass sich das Seniorenzentrum am Freiwilligen Sozialen Schuljahr Hessen (FSSJH) beteiligt. In diesem Programm, welches die Ehrenamtsagentur des Main-Kinzig-Kreises zusammen mit einzelnen Schulen durchführt, können SchülerInnen ab der Jahrgangsstufe 8 ehrenamtliche Erfahrungen sammeln – quasi ein Jahrespraktikum, das den Erfahrungshorizont der SchülerInnen erweitert und die Pflegekräfte bei der Erledigung ihrer Aufgaben entlastet.“

Die konstruktive Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden sei ebenfalls positiv herauszuheben, so Matthias Schmitt. „Und darüber hinaus gibt es immer wieder kleine, aber wirkungsvolle Möglichkeiten, den BewohnerInnen des Seniorenzentrums eine Freude zu machen.“ Beispielsweise steht hin und wieder in Kassel eine E-Rikscha zur Verfügung, mit der interessierte Bürgerinnen und Bürger einzelne Heimbewohner spazieren fahren können. „Dies ist sicher eine wunderbare Abwechslung für die Pflegebedürftigen. Für mich war der Besuch im Seniorenzentrum mit vielen freundlichen Begegnungen eine große Bereicherung. Ich will mich gerne dafür einsetzen, dass diese Einrichtung auch in Zukunft gut durch die Gemeinde Biebergemünd unterstützt wird.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Gespräch mit Dr. Thomas Bonin

Quer durch die Republik gibt es mittlerweile einen Mangel an Fachärzten für Allgemeinmedizin im ländlichen Raum. Altgediente Hausärzte gehen in den Ruhestand, junge Nachwuchskräfte aber zieht es meist in die großen Städte. Bundesweit sind derzeit rund 3000 Hausarztpraxen unbesetzt, bis 2030 sollen es bereits 10.000 sein. Auch in Biebergemünd ist dies ein Thema, das vielen Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln brennt, denn die aktuell praktizierenden Hausärztinnen und -ärzte haben allesamt bereits ein gewisses Alter erreicht und die Nachfolge ist noch ungeklärt.

Der Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt (parteilos) traf sich daher kürzlich mit Dr. Thomas Bonin zu einem Gedankenaustausch. „Dr. Bonin ist nicht nur ein renommierter Allgemeinmediziner, der seit vielen Jahren für die Menschen in Bieber und in den umliegenden Ortschaften da ist. Er hat sich auch vermehrt öffentlich zu Wort gemeldet, um die Bevölkerung und die politischen Gremien in Biebergemünd wachzurütteln“, so Schmitt. „Auch ich bin der Meinung: Gesundheits­förderung ist ein wichtiger Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie ist weit mehr als ein reiner Standortfaktor und ich teile Dr. Bonins Anliegen, dass unsere Gemeinde hier beherzt und zügig die Weichen für die Zukunft stellen muss.“

Matthias Schmitt und Dr. Thomas Bonin beim Gespräch über Gesundheitsförderung in Biebergemünd.

Um die allgemeinmedizinische Situation in Biebergemünd sicherzustellen, seien einige Kraftanstrengungen notwendig, meint Dr. Bonin. Ein Bürgermeister spiele dabei eine Schlüsselrolle. Mit der Ankermiete in einer neuen Liegenschaft an der Grünen Mitte, die in absehbarer Zeit durch einen privaten Investor gebaut wird, sowie dem geplanten Ärztehaus in Bieber seien bereits zwei wichtige Voraussetzungen geschaffen worden. „Es ist gut, dass diese Projekte nun endlich in Angriff genommen werden.“ Matthias Schmitt ergänzt: „Doch eine Mammutaufgabe wird die Anwerbung von jungen Ärztinnen und Ärzten bleiben, denn ohne sie nützen uns auch die besten Praxen nichts.“ Eine Kommune auf der Suche nach neuen Medizinern müsse engagiert auftreten und besondere Anreize bieten. Dr. Thomas Bonin dazu: „Nötig ist es, einen attraktiven Rahmen zu schaffen. Wer Praxisräume zur Verfügung stellen kann, hat im Standortwettbewerb bei jungen Ärzten gute Karten. Dennoch ist es wie bei allen Fachkräften: Sie wollen dort leben, wo insgesamt eine gute Infrastruktur geboten wird. Kindergartenplätze und Unterstützung bei der Kinderbetreuung im Grundschulalter sind dabei ähnlich wichtig wie Bauplätze oder Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten.“

Eine starke Gemeinde könne außerdem die berufliche Situation der praktizierenden Ärzte in entscheidender Weise unterstützen. Matthias Schmitt begrüßt in diesem Zusammenhang die Wiedereinsetzung der „Kommission zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Biebergemünd“: „Hier müssen intensiv verschiedene Ideen diskutiert werden, zum Beispiel auch die Gründung eines kommunalen Gesundheitlichen Versorgungszentrums (GVZ) als Anstalt des öffentlichen Rechts“. Dies sei für Ärzte und Ärztinnen ein besonders attraktives Modell. „Bundesweit gibt es schon über 20 Beispiele dafür. Die Mediziner beziehen ein Festgehalt und werden an den potenziellen Gewinnen beteiligt. Darüber hinaus können hier auch Teilzeitkräfte beschäftigt werden – keine Selbstverständlichkeit im Arztberuf, doch flexible Arbeitszeiten sind ein weiterer Anreiz, um sie in die Gemeinde zu locken. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch für Ärzte und Ärztinnen ein wichtiges Thema. Gerade die jüngere Generation findet das Berufsbild des rund um die Uhr ansprechbaren Landarztes wenig attraktiv – sie möchten auch hinreichend Zeit für die eigene Familie haben. Im GVZ wären sie von Verwaltungstätigkeiten freigestellt, erhalten eine leistungsgerechte Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen in großzügigen Praxisräumlichkeiten. Auf der Gegenseite dieses Modells stehen allerdings ein hoher organisatorischer Aufwand für die Gemeinde und nicht zuletzt ein gewisses unternehmerisches Risiko. Das muss politisch diskutiert werden. Eine Alternative wäre die Gründung von Gemeinschaftspraxen, die Synergien für Ärztinnen und Ärzte bieten können. Ich möchte mich als Bürgermeister in jedem Fall dafür einsetzen, dass mit Sachverstand und Weitsicht eine vernünftige Lösung für Biebergemünd gefunden wird – und dabei drängt die Zeit“, so der unabhängige Bürgermeisterkandidat. Auch eine Wiederentdeckung von Ortskrankenschwestern oder die Ausbildung zu Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VerAH) seien interessante Module. „Dabei geht es darum, Ärzte zu entlasten und gleichsam Patienten in medizinischen und auch sozialen Belangen zu unterstützen.“

Ein wesentlicher Baustein sei außerdem der enge Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung (KV), die den Sicherstellungsauftrag für die medizinische Versorgung innehat. Biebergemünd ist aktuell gemeinsam mit Linsengericht, Gelnhausen und Gründau als „Mittelbereich Gelnhausen“ definiert, wo rechnerisch ausreichende Versorgung festgestellt wurde. Doch Matthias Schmitt ist überzeugt: „Diese Zahlen hinken, sie haben mit der Realität in Biebergemünd nicht viel gemeinsam. Wir benötigen hier eine kleinräumigere und vorausschauende Bedarfsplanung. Ich bin froh, dass Landrat Stolz bei meiner GartenTalk-Veranstaltung im Juli zugesichert hat, mit der KV diesbezüglich im Austausch bleiben zu wollen. Außerdem begrüße ich, dass der MKK bzw. die kreiseigenen Kliniken Kooperationen mit Hochschulen im europäischen Ausland eingehen, um junge Ärzte für den eigenen Bedarf auszubilden und in die Region zu holen.“ Dr. Bonin ergänzt: „Auch für Kommunen können Stipendienmodelle vorteilhafte Maßnahmen sein: Junge Bewerber erhalten ein Studiendarlehen oder eine Beihilfe und verpflichten sich, nach Abschluss ihrer Ausbildung in der Gemeinde tätig zu werden. Diese Form gezielter Nachwuchsförderung wäre sicherlich eine interessante Option, die geprüft werden sollte.“

Beide Gesprächspartner sind sich einig, dass eine gute kommunale Gesundheitsförderung nicht nur die medizinische Versorgung berücksichtigen, sondern einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen sollte, der beispielsweise auch Bewegungs- und Ernährungsfragen abdecke. Matthias Schmitt: „Wenn wir den Weg zu einer „Gesundheitskommune“ gehen wollen, was ich befürworte, müssen wir dafür sorgen, dass wir das auf allen Ebenen forcieren. Beispielsweise sollten Eltern besser darüber informiert werden, wie sie die Gesundheit ihrer Kinder im Alltag fördern können – und letztlich auch ihre eigene Konstitution im Blick behalten. Auch können wir die Sportvereine einbinden, um Menschen mit Bewegungsdefiziten eine Perspektive zu bieten.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt für Erweiterung des gastronomischen und touristischen Angebots

Als Beiratsmitglied und temporärer Geschäftsführer bei der Gründung der Spessart Tourismus und Marketing GmbH kennt der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt die Stärken der Marke „Spessart“ sehr gut. Doch Biebergemünd spielte bisher bei der touristischen Vermarktung lediglich eine kleine Rolle. „Das soll sich ändern“, meint Matthias Schmitt. „Früher gab es in Biebergemünd zahlreiche Tages- und Übernachtungsgäste. Wir sollten versuchen, hier wieder aktiv zu werden. Denn mit unserer wunderschönen Spessartlandschaft, den Rundwanderwegen zu zahlreichen historischen Besonderheiten, dem Bikepark und der Kneippanlage am Rosengärtchen sind bereits einige gute Ansätze vorhanden. Auch die Anbindung an den Premiumwanderweg Spessartbogen macht Biebergemünd nicht nur für Tagestouristen zu einem attraktiven Ziel.“

Doch ein gastronomisches Angebot, das die Zielgruppen der Tages- und Übernachtungstouristen verstärkt ansprechen würde, fehle leider vielerorts. Besonders in Bieber und Roßbach mache sich dies bemerkbar. „Selbstverständlich können wir das überall einsetzende Wirtshaussterben nicht vollends aufhalten. Doch als Gemeinde sollten wir versuchen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und selbst aktiv werden, um den Leuten gastronomische Anlaufstellen zu bieten.“

Matthias Schmitt schlägt daher als erste Maßnahme vor, am Bieberer Freibad einen saisonalen Biergarten einzurichten – evtl. nach bayerischem Vorbild, mit frisch gezapftem Bier und einem kleinen, aber feinen Angebot von Speisen und Snacks. Schattig gelegen, würde ein solches Angebot von Schwimmbadbesuchern und anderen Gästen sicher gut angenommen werden. Ein Biergarten direkt am Fahrradweg und gleichzeitig nah an der Bundesstraße biete viele Vorteile. So könnten hier auch kleine Veranstaltungen stattfinden, zum Beispiel ein sonntäglicher Frühschoppen mit Blasmusik der örtlichen Musikvereine oder auch Live-Auftritte von Nachwuchsmusikern aus der Region. „Die Vorteile des Standortes sind offensichtlich“, meint Matthias Schmitt. Es gäbe wenig Probleme für die Anwohner, trotzdem läge ein solcher Biergarten nicht „jwd“. Bei den aktuellen Planungen für die Sanierung des Freibades sollte also auch eine deutliche Aufwertung des Kioskbereiches berücksichtigt werden, so der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt. Hierfür existieren auch bereits seitens des derzeitigen Kiosk-Pächters weiterführende Konzepte und Ideen, über welche die Gemeindegremien weiter diskutieren sollten.

Matthias Schmitt und erste „Touristen“ – in diesem Falle aus Bernbach angereist – am Schwimmbad in Bieber.

„Neben diesem Gedanken würde ich aber auch weitere und umfangreichere Unternehmungen zur touristischen Aufwertung Biebergemünds vorschlagen. Wohnmobilstellplätze sind ein wichtiger Punkt, ebenso ein Angebot an hochwertigen Ferienwohnungen. Darüber hinaus begrüße ich ausdrücklich, dass die Verwaltung den Auftrag erhalten hat, den Ankauf des evangelischen Jugendheims in Bieber zu prüfen. In dieser Liegenschaft steckt ein enormes Entwicklungspotenzial. Als Bürgermeister würde ich hier, zusammen mit den politischen Fraktionen, „Gas“ geben. Wir haben bisher in Biebergemünd nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste aus nah und fern. Vielleicht kann das Gebäude diesbezüglich modernisiert werden. Und warum nicht auch einmal „groß“ denken und gemeinsam mit interessierten Investoren etwas entwickeln, was als touristisches Alleinstellungsmerkmal für Biebergemünd gelten könnte? Beispielsweise wäre die Einrichtung eines Baumhaushotels, nahe beim Jugendheim, eine interessante Vision für den sanften Tourismus. Erlebnisreicher kann man den Spessart gerade für Familien mit Kindern kaum vermitteln. Sicher: so etwas lässt sich nicht übers Knie brechen und muss politisch diskutiert werden. Jedoch werde ich dafür plädieren, dass sich die Verantwortlichen in den kommunalen Gremien bemühen, eine attraktive und besondere Lösung zu finden. Ein Flowtrail für die ganze Familie, ähnlich wie in Willingen, könnte ebenfalls angeschlossen werden. Das Jugendheim könnte man selbstverständlich auch als Standort für den Tagespflegebereich mitentwickeln, um es ganzjährig nutzbar zu machen. Und ein Teil der Liegenschaft könnte ebenso von Vereinen genutzt werden. Das eine schließt das andere nicht aus, denn Platz ist genug, und eine kombinierte Nutzung als Gäste-, Vereins- und Tagespflegeheim würde eine positive Auslastung mit sich bringen.“

Matthias Schmitt ist davon überzeugt, dass entsprechende Angebote nicht nur eine Aufwertung der Gemeinde im touristischen Bereich bedeuten würden, sondern auch zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten mit sich bringen. „Wichtig dabei ist aber, dass diese Angebote professionell vermarktet werden, was nur in guter Zusammenarbeit mit der Spessart Tourismus und Marketing GmbH und zusammen mit den anderen Spessartkommunen funktionieren kann – sowohl innerhalb des MKK wie auf bayerischer Seite. Auch hier gilt: das Netzwerk und Kontakte in die Region kann ich bereits vorweisen.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt lädt ein nach Bieber

Sommer, Sonne, Grillvergnügen – auch Matthias Schmitt, der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt, kann sich für Genüsse dieser Art durchaus begeistern. Damit sein Wahlkampf in den letzten Wochen vor dem 26. September nicht zu „trocken“ ausfällt, lädt er am Sonntag, 29. August 2021, zu einer sommerlichen Veranstaltung mit kulinarischen Highlights und Livemusik ein: im Hof der Eheleute Hölzer in Bieber wird es ab 16 Uhr lecker, rustikal und groovig zugehen.

Harald Hölzer, Chef der BARBECUECOMPANY, gilt als einer der renommiertesten Grill-Experten der Region. Mit zahlreichen Preisen auf Wettbewerben dekoriert, hat er die deutsche Grillszene maßgeblich mit aufgebaut und ist heute Ehrenmitglied der German-Barbecue-Association. „Wir haben viele außergewöhnliche Talente und Persönlichkeiten in Biebergemünd. Ich freue mich sehr, dass Harald und Renate Hölzer ihr Anwesen in der Bahnhofstraße 41 in Bieber zur Verfügung stellen. Deftige und raffinierte Spezialitäten vom Grill, frisch gezapftes Bier und kühle alkoholfreie Getränke werden hier nicht fehlen“, verspricht Matthias Schmitt.

Harald Hölzer, Matthias Schmitt und Patrick Klöckner bei den Vorbesprechungen zur Veranstaltung am 29. August.

Doch natürlich soll es bei dieser Veranstaltung nicht allein um den kulinarischen Genuss gehen. Mit Thomas Dickert, der 18 Jahre lang als parteiloser Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde lenkte, hat Matthias Schmitt erneut einen hochkarätigen politischen Experten für seine Talkrunde gewinnen können. Der ehemalige Bürgermeister erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit in Biebergemünd. Mittlerweile lebt er in Bad Orb und ist als Geschäftsführer von Spessart Regional sowie Dozent für Kommunalrecht beim Hessischen Verwaltungsschulverband tätig. Mit Matthias Schmitt wird er aus seinem reichen Erfahrungsschatz heraus über die Anforderungen an das Bürgermeisteramt und die Besonderheiten in der Gemeinde Biebergemünd diskutieren. Daneben möchte Matthias Schmitt die kommunalen Herausforderungen der Vergangenheit mit denen der Zukunft vergleichen: „Welche Themen haben die Gemeinde früher bewegt, und was wird in Zukunft auf der Agenda stehen? Selbstverständlich wollen wir auch mit den anwesenden Gästen ins Gespräch kommen, die uns gerne ihre Fragen stellen und Anregungen geben können.“

Der unabhängige Bürgermeisterkandidat freut sich schon jetzt auf anregende politische Diskussionen mit Thomas Dickert und allen interessierten Gästen. Musikalisch wird der Talk von der Gruppe „Shake“ begleitet: Julian Knoll (Gitarre und mehr) und Patrick Klöckner (Gesang). Die beiden sind für gut gelaunte Livemusik bekannt und werden sicher den passenden Soundtrack zu den politischen Gesprächen liefern. Etwa ab 17:30 Uhr, nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung, wartet eine weitere musikalische Überraschung auf die Gäste: „Speeddating mit BoNMuTo“, der „ältesten“ Band der Musikschule Musik Total aus Gelnhausen-Höchst. Die Musiker*innen laden mit eigenwillig interpretierten Coversongs und mehrstimmigem Gesang zum mitswingen ein. Der Name der Band ist eine Geschichte für sich – vielleicht wird das Geheimnis an diesem Abend beim Dämmerschoppen in Bieber noch gelüftet. Freuen Sie sich mit Matthias Schmitt auf eine facettenreiche Veranstaltung, die neben interessanten politischen Gesprächen auch Anregungen für alle Sinne bietet.

Um die Platzkapazitäten besser einschätzen zu können, wird um Anmeldung per Mail an matthias@schmitt-biebergemuend.de oder telefonisch unter 0151 12110085 gebeten – aber auch spontan Entschlossene sind herzlich willkommen.

„Gerne können auch bereits im Vorfeld Fragen gestellt oder bestimmte Themen genannt werden, auf die wir dann im Rahmen der Veranstaltung näher eingehen können. Nach wie vor ist mir der Dialog mit den Menschen in Biebergemünd sehr wichtig. Von daher freue ich mich auf einen wunderbaren Nachmittag mit guten Gesprächen sowie einen schönen Wochenend-Ausklang mit Musik und sympathischen Menschen.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt besucht den Obst- und Gartenbauverein Lanzingen

Gartenpflege, Naturvielfalt und die Erhaltung heimischer Obstsorten – das sind nur einige der Themen, mit denen sich die rund 130 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Lanzingen beschäftigen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung des heimischen Natur-Kulturerbes. Durch die Bewirtschaftung ökologisch wertvoller Streuobstwiesen und die Aufstellung von Wildbienenhotels an verschiedenen Standorten, die zurzeit in Planung sind, wird auch der Insektenschutz immer stärker in den Fokus genommen. Darüber hinaus wollen die Aktiven des Vereins in naher Zukunft eine Schutzhütte am Spessartbogen in Lanzingen bauen – Wanderer und alle anderen Naturbegeisterten sollen hier einen Ruheplatz finden und sich von der Schönheit der Natur ringsum begeistern lassen.

Rodenbacher Apfelsecco und informativer Austausch - Matthias Schmitt beim OGV Lanzingen.

Auch für den unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Matthias Schmitt steht der Naturschutz ganz weit oben auf der Agenda. Bei einem Besuch des Obst- und Gartenbauvereins lobte er das Engagement der Ehrenamtlichen daher ausdrücklich und sicherte ihnen seine volle Unterstützung zu: „Ich möchte mich als Bürgermeister dafür einsetzen, dass der OGV in seinen Unternehmungen wirksam unterstützt wird - sowohl durch die Gemeinde als auch durch übergeordnete Anlaufstellen. Ein wichtiges Ziel ist es, dass die Gemeinde mehr Blühflächen entwickelt und mit gutem Beispiel gegen das Insektensterben vorangeht. Außerdem sollten wir unterstützen, dass in Biebergemünd weitere Blühbotschafter*innen für Insektenvielfalt ausgebildet werden, die auch private Haus- und Grundstücksbesitzer dahingehend beraten, wie sie für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür sorgen können. Auch die Unternehmen in Biebergemünd sind herzlich eingeladen, ihre Grünflächen artenreicher zu gestalten. Das Förderprogramm des Kreises „Unternehmen blühen auf“ finanziert die Beratung dazu.“

Matthias Schmitt ist selbst seit einigen Jahren stolzer Haus- und Gartenbesitzer und zusammen mit seiner Frau Tamara eifrig darauf bedacht, den eigenen Nutz- und Blühgarten weiter zu entwickeln sowie den Obstbaumbestand zu pflegen. „Uns persönlich hat die Veranstaltungsreihe GartenKunstGenuss Main-Kinzig sehr geholfen, die ich als Kulturamtsleiter organisatorisch begleite“, so der parteilose Bürgermeisterkandidat.

Matthias Schmitt im Gespräch mit Dieter Kilgenstein.

„Da Obst und Garten auch viel mit Genuss zu tun haben, habe ich zu dem Treffen – als kleine Anregung von außerhalb – ein paar Flaschen des mittlerweile renommierten Rodenbacher Apfelseccos mitgebracht. Ich danke dem Rodenbacher Bürgermeister Klaus Schejna herzlich für diese nette Sachspende zu meinem Wahlkampf. Vielleicht gelingt es uns ja auch in Biebergemünd, ein besonderes Produkt von den Erzeugnissen der hiesigen Streuobstwiesen zu kreieren. Dies könnte die Gemeinde dann unter eigenem Label vermarkten und bei repräsentativen Anlässen anbieten oder bei Jubiläen verschenken. Man würde damit nicht nur auf die Verwendung heimischer Produkte hinweisen, sondern hätte auch einen kleinen Baustein für eine noch sympathischere Außen- und Innendarstellung der Gemeinde geschaffen. Diese sollte – wie ich als Werbekaufmann sagen kann – insgesamt aufgewertet werden.“

Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Lanzingen begrüßten diese Idee und nutzten die sommerlichen Abendstunden, um sich mit Matthias Schmitt über einige weitere Themen auszutauschen.

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt trifft Vertreter der Sport- und Schützenvereine

Biebergemünd. Sport und Bewegung halten nicht nur körperlich fit, sie sind unerlässlich für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Aber auch Erwachsene profitieren von einem vielfältigen Bewegungsangebot. Für den parteilosen Bürgermeisterkandidaten Matthias Schmitt ist daher die effektive Unterstützung und Förderung der Sportvereine ein zentrales politisches Ziel: „Biebergemünd muss bewegungsfreundlicher werden. Das Engagement der Vereine mit ihren wertvollen Aktivitäten soll verlässlich und unbürokratisch unterstützt werden, und dabei sollten auch neue Wege der Vereinsförderung gemeinsam ausprobiert werden.“

Der unabhängige Bewerber für das Bürgermeisteramt traf sich kürzlich mit Vertretern der Sport- und Schützenvereine aus Biebergemünd, um deren aktuelle Situation sowie die Herausforderungen und Ziele für die Zukunft zu diskutieren. Für alle Beteiligten stand dabei Eines fest: Die räumlichen Gegebenheiten für den Vereinssport reichen nicht aus. Am Beispiel der Halle der Alteburgschule wurde deutlich, dass der Bedarf an einer größeren Sporthalle hier dringend gegeben sei. Diese könnte vormittags für den Schulsport und nachmittags bzw. abends von den Vereinen genutzt werden. Matthias Schmitt dazu: „Ich begrüße den fraktionsübergreifend beschlossenen Prüfungsauftrag an die Gemeinde bzgl. des Baus einer neuen, größeren Halle und möchte als Bürgermeister dazu beitragen, dass hier eine attraktive Lösung gefunden wird. Dabei muss mit dem Landkreis als Schulträger ein solides Finanzierungs- und Trägerschaftsmodell erarbeitet werden.“

Erfreulich sei in diesem Zusammenhang, dass sich die Firma Strauss als Sponsor einbringen und einen Teil der Kosten für den Neubau übernehmen möchte. Doch Matthias Schmitt hat auch die sportlichen Möglichkeiten im Freien im Blick: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Planungen neben der Halle auch ansprechende und vielfältig nutzbare Außenanlagen vorsehen, beispielsweise nach dem Vorbild der ‚alla Hopp! - Anlagen‘ in Baden-Württemberg, die zum Freizeiterlebnis für alle Generationen wurden. Wir brauchen auch in Biebergemünd Erlebnisorte, wo junge Leute sportlich aktiv werden und zugleich auch mehrere Generationen in der Freizeit zusammenkommen können“, so der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt.

Matthias Schmitt im Gespräch mit Vertretern der Sport- und Schützenvereine (Foto: Markus Waitz)

Im Ortsteil Bieber sei ebenfalls eine größere Sporthalle vonnöten. Hier steht der Bürgermeisterkandidat bereits im Gespräch mit dem Main-Kinzig-Kreis. Beim GartenTalk im Alten Forstamt am 12. Juli hatte Landrat Thorsten Stolz versichert, dass ein Neubau der Grundschule in Bieber anstehe. „Wichtig ist dabei, dass auch eine passable Turnhalle berücksichtigt wird. Dafür will ich mich einsetzen, denn auch die Turn- und Sportvereine in Bieber benötigen weitere Hallenkapazitäten. Ebenso möchte ich die Idee für ein Beachvolleyballfeld am Freibad in Bieber aufgreifen und mit den politischen Gremien weiterentwickeln“, sagt Mattias Schmitt.

Er sieht sich bei diesem Thema auch durch seinen persönlichen Hintergrund in der Pflicht: Als Vereinsmensch von Kindesbeinen an und Sportamtsleiter des MKK hatte er regen Anteil bei der Erstellung der Sportentwicklungsplanung für den Main-Kinzig-Kreis. Um den Austausch zwischen der Gemeinde und den Vereinen zu verbessern, möchte der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt nun ein Netzwerk aufbauen und jährliche Treffen am „runden Tisch“ initiieren. „Die Vertreter der Sportvereine in Biebergemünd wünschen sich, dass die Förderung durch die Gemeinde verlässlich bleibt. Dass die vereinseigenen Investitionen mittlerweile höher bezuschusst werden, ist der richtige Weg. Ich kenne diese Perspektive sehr gut, da ich beim Main-Kinzig-Kreis seit 10 Jahren selbst die Fördergrundsätze, -Richtlinien und -Vorgänge begleite. Dieses Know-how will ich auch in Biebergemünd einsetzen.“ Dabei ist für Matthias Schmitt wichtig, auf kommunaler Ebene die bürokratischen Hürden so gering wie möglich zu halten und dadurch die Arbeit der Vereinsvorstände zu entlasten.

„Vereine bringen Menschen zusammen. Die vielen positiven Rückmeldungen bei unserem Gesprächstermin sind für mich ein Ansporn, die Sportvereine noch besser zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen, vor allem Jugendlichen das breite Angebot an sportlichen Möglichkeiten schmackhaft zu machen. Als gelernter Werbekaufmann weiß ich, dass dies letztlich auch der Außendarstellung der Gemeinde zugutekommt. Ich habe weitere Gesprächstermine in den nächsten Wochen vereinbart und freue mich darauf, die einzelnen Vereine zu besuchen und noch besser kennenlernen zu dürfen.“, so Schmitt.

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt macht sich stark für die Kleinsten

Kinder sind unsere Zukunft – ein Satz, den sicher alle Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd unterschreiben würden. Deshalb sollten die Angebote für Kinder auch hier ausgebaut und angepasst werden, meint der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt. Als Vater einer quirligen Patchworkfamilie kennt der 39-Jährige die Herausforderungen für kinderreiche Familien sehr gut. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist überall in der Gesellschaft ein ganz wichtiges Thema – auch hier bei uns. Bei der Kinderbetreuung sind in Biebergemünd schon viele gute Voraussetzungen gegeben, als Bürgermeister möchte ich das ein oder andere Thema jedoch gerne voranbringen. Insbesondere fordere ich mehr Qualität und Abwechslung bei der Gestaltung von öffentlichen Spielplätzen.“

Schmitts familieneigene „Spielplatz-Tester“ bei der Arbeit

Eine ausreichende Zahl von Betreuungsplätzen ist für Matthias Schmitt ebenso von Bedeutung wie die Qualität der Kindertagesstätten. Die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen der Gemeinde und der kirchlichen Träger sieht der parteilose Bewerber dabei insgesamt positiv: „Die Erzieherinnen und Erzieher, die ich kennen lernen durfte, arbeiten professionell und mit viel Herz. Neue pädagogische Erkenntnisse finden ebenso Einzug in die alltägliche Arbeit wie etablierte Methoden der Kindeserziehung. Darauf lässt sich in Zukunft aufbauen.“ Am Beispiel der Kindertagesstätte in Lanzingen, die nicht nur baulich verändert werden soll, sehe man deutlich, wie sehr bei diesem Thema die Gemeinde gefragt ist: „Es liegt in der Zuständigkeit der Gemeinde Biebergemünd, die passenden Voraussetzungen für eine optimale Betreuungssituation zu schaffen. Der Umbau bzw. eine Erweiterung der KiTa in Lanzingen ist geplant, was ich sehr begrüße. Und dass die Kinder in der Übergangszeit die Räumlichkeiten der alten KiTa in Kassel nutzen können, finde ich ebenfalls sehr gut. Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk Kassel und auch die Gemeinde Biebergemünd, die hierfür die notwendigen Aufbesserungs- und Instandhaltungsarbeiten finanziert, zeigen hier eine große Flexibilität. Mein Ziel als Bürgermeister ist es, auf dieser guten Basis weiterzuarbeiten. Dazu will ich auch den regelmäßigen Austausch der KiTa-Leitungen weiter voranbringen, denn davon profitieren alle Einrichtungen. Ein gutes Netzwerk ist von größtem Wert, das hat die Corona-Pandemie deutlich gezeigt.“

Von Bedeutung für den Bürgermeisterkandidaten ist auch die Vielfalt der pädagogischen Angebote: Eine noch breitere Palette an KiTa-Konzepten würde dazu beitragen, dass Biebergemünd auch in Zukunft ein attraktiver Ort für Familien mit Kindern ist. „Mir gefällt beispielsweise das Konzept der Naturkindergärten, wo die Natur als großzügiger Erfahrungsraum angeboten wird. Dass die politischen Gremien derzeit über entsprechende Realisierungsmöglichkeiten und Trägerschaftsmodelle nachdenken, begrüße ich ausdrücklich. Das Konzept für Kleinkinder geht bei den Mühlmäusen in Kassel gut auf. Dies sollte auch für Kinder im Kindergartenalter möglich sein.“

Neben den Kinderbetreuungseinrichtungen liegen Matthias Schmitt auch die Spiel- und Freizeitangebote für Kinder am Herzen. So sei es begrüßenswert, dass – nach einem Vorschlag der FWG – der Kleinkinderbereich im Freischwimmbad Bieber attraktiver gestaltet werden soll. Auch bei den öffentlichen Spielplätzen herrsche Nachholbedarf. „Dies sagen nicht nur meine eigenen Kinder, die in den letzten Wochen alle Spielplätze in Biebergemünd getestet haben. Viele Rückmeldungen von Eltern via Facebook und E-Mail bestätigen unseren Eindruck.“ Beispielsweise fasste ein Vater treffend zusammen: „Ein öffentlicher Spielplatz muss viel besser sein als das, was man im eigenen Garten hinstellen kann.“ Und weiter: „Wir benötigen öffentliche Treffpunkte für Kinder, keine Alibi-Spielplätze.“ Matthias Schmitt teilt diese Meinung: „In einem Ortsteil ein Abenteuer-, in einem anderen ein Wald- und woanders wiederum ein Wasserspielplatz – darüber würden sich viele Kinder in Biebergemünd freuen, und mit ihnen ihre Eltern. Auch bei den Spielplätzen müssen wir eine gewisse Aufenthaltsqualität im Blick haben!“ Ein Standard dabei sei eine ausreichende Beschattung, idealerweise durch schattenspendende Bäume. Dringend nötig sei außerdem, den aktuell immer noch gesperrten Spielplatz am Römerberg in Bieber wieder bespielbar zu machen.

„Ich möchte mich als Bürgermeister für mehr Erlebnisräume in Biebergemünd einsetzen. Attraktive Kinderspielplätze sind dabei ein Baustein von vielen. Letztlich umfasst das Thema mit Bewegungsanreizen für Jugendliche (Dirt-, Skateparks oder Pumptracks) und Förderung gastronomischer Angebote für Erwachsene bis hin zu Seniorentreffs aber die Belange aller Generationen“, so Schmitt.

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt trifft Landrat Thorsten Stolz

Politische Gespräche unterm Blätterdach – für seine erste Wahlkampfveranstaltung hätte sich Matthias Schmitt, unabhängiger Bürgermeisterkandidat in Biebergemünd, keinen besseren Ort als das Alte Forstamt in Kassel aussuchen können. Rund 100 interessierte Gäste hatten sich angemeldet. „Das ist wirklich viel für eine solche Veranstaltung“, freute sich der 39jährige Bewerber für das Bürgermeisteramt über die zahlreichen Besucher.

Im idyllischen Hof des Alten Forstamts konnten die Gäste am Sonntagnachmittag auf den (Corona-konform aufgestellten) Stühlen im Halbkreis Platz nehmen oder sich an den Bistrotischen ringsum zum lockeren Plausch verteilen – und das Wetter spielte auch mit. Am Morgen zeigte sich der Himmel noch wolkenverhangen und regnerisch, doch pünktlich zum Veranstaltungsbeginn ließ sich sogar die Sonne sehen. Ein gutes Zeichen? Doch auf Glück allein will sich Matthias Schmitt nicht verlassen, er hatte ein hochkarätiges Programm vorbereitet. Landrat Thorsten Stolz stand als Experte beim politischen „Gartentalk“ Rede und Antwort. Die Themen dabei stammten maßgeblich aus Anregungen der Biebergemünder Bürgerinnen und Bürger und kreisten um die Frage, wie die Gemeinde zukünftig besser von den vielfältigen Leistungen des Landkreises profitieren könne.

Matthias Schmitt im Gespräch mit Landrat Thorsten Stolz.

Matthias Schmitt fragte zunächst nach beim Thema Sicherheit. Hier könne man sich nicht allein auf das – in Biebergemünd sehr hohe – ehrenamtliche Engagement verlassen. Thorsten Stolz erläuterte, dass der Landkreis nicht nur aktiv im Katastrophenschutz oder bei der Ausbildung der Feuerwehrleute beteiligt sei, es gebe auch Zuschüsse für Material. Die neue DRK-Rettungswache in Bieber finanziert der Kreis mit 1,5 Millionen Euro. Dies war dann auch die Überleitung zu einem anderen Thema, das viele bewegt: die ärztliche Versorgung in Biebergemünd. „Die hausärztliche Versorgung ist ein riesiges Thema im ländlichen Raum“, gab Landrat Thorsten Stolz zu. Der Main-Kinzig-Kreis könne bei der Anwerbung junger Ärzte unterstützen. Matthias Schmitt betonte im Hinblick auf die geplanten Projekte „Versorgungszentrum an der Grünen Mitte“ und „Ärztehaus in Bieber“, dass die Gemeinde auf einem guten Weg sei, passende Voraussetzungen zu schaffen. „Doch Ärzte fallen nicht vom Himmel. Hier muss ein zukünftiger Bürgermeister aktiv werden, um erfolgreich für den Standort Biebergemünd zu werben. Wichtig dabei: ein gutes Netzwerk und überzeugendes Auftreten.“ Dabei verwies der Landrat darauf, dass bei der Verteilung der Arztpraxen die Kassenärztliche Vereinigung ein wichtiges Wort habe, deren Zählweise die kleinen Orte etwas benachteilige. Doch: „Wir wollen das Problem lösen, die Kontakte sind da!“

Von besonderem Interesse für die Besucher/innen am Alten Forstamt war auch das Thema Schule und Bildung. Der Kreis ist zuständig für rund 100 Schulen. Matthias Schmitt fragte explizit nach den Planungen für die sanierungsbedürftige Grundschule in Bieber. „Hier muss etwas Neues entstehen“, waren sich die Gesprächspartner einig. Aber nicht nur diese Schule habe Bedarf: „Wir brauchen Lüftungsanlagen in allen Schulen“, so der unabhängige Bewerber für das Bürgermeisteramt und Familienvater Schmitt. Dazu Thorsten Stolz: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie die Grundschulen im Main-Kinzig-Kreis Luftfilteranlagen anschaffen.“ Der Main-Kinzig-Kreis treffe dazu die ersten Vorbereitungen.

Viele Gäste beim GartenTalk am alten Forstamt.

Natürlich war es bei dieser Wahlkampfveranstaltung nicht möglich, alle relevanten Themen anzusprechen, die Matthias Schmitt und die Bürgerinnen und Bürger in Biebergemünd bewegen. Doch mit regen Fragen aus dem Publikum wurden noch viele weitere zentrale Punkte erörtert, von ÖPNV bis hin zum Denkmalschutz. Der Nachmittag verging wie im Flug. Begleitet wurde das Ganze mit toller Musik: Daniela May, Singer & Songwriterin aus Wirtheim, und Dennis Korn aus Bad Soden-Salmünster am Klavier sorgten mit ihren feinfühlig vorgetragenen Songs für entspannte Stimmung am Alten Forstamt. Bei Kaffee und Wein wurden auch nach dem Ende des offiziellen Teils noch viele weitere interessante Gespräche geführt. Matthias Schmitt bedankte sich bei allen Gästen und bat um ihr Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl am 26. September: „Ich möchte, dass Biebergemünd noch lebenswerter wird. Für unsere Gemeinde will ich meine Erfahrungen, meine Kontakte in die Region und mein Herzblut als Biebergemünder einbringen.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt spricht mit Vertretern der Kulturvereine

Biebergemünd. Schon in jungen Jahren ist der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Kulturbereich aktiv gewesen: zunächst als Sänger im Verein, später als Chorleiter, und seit vielen Jahren auch hauptberuflich als Kulturbeauftragter bzw. Amtsleiter für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte des Main-Kinzig-Kreises. Die aktuellen Sorgen und Nöte der Vereine sind ihm daher bestens bekannt. Um die besonderen Anliegen der ehrenamtlich Kulturschaffenden in Biebergemünd zu thematisieren, traf sich der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt mit Vertreterinnen und Vertretern von insgesamt 12 kulturtreibenden Vereinen im Saal der Gaststätte „Fasswirt“ in Kassel. „Es war ein sehr interessantes Gespräch mit den Vereinsvertretern, ich habe mich über die durchweg positive Resonanz sehr gefreut“, so Matthias Schmitt.

Die Herausforderungen in der Corona-Pandemie waren dabei ein zentrales Thema. Für Chöre und Musikvereine hier wie anderswo stellt sich immer noch die Frage nach geeigneten Probemöglichkeiten. Die Vereine zeigen sich dabei durchaus kreativ: Der Musikverein Kassel und die Original Kasseler Musikanten proben bei gutem Wetter am Idel, viele Chöre treffen sich auf der grünen Wiese. Doch bei schlechtem Wetter fehlen Räume, die unter den derzeitigen Bedingungen genügend Platz und Lüftungsmöglichkeiten bieten.

Matthias Schmitt im Gespräch mit Vertretern der Kulturvereine in Biebergemünd.

Dazu Matthias Schmitt: „Umso bedauerlicher, dass wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten das Bürgerhaus an der Grünen Mitte nicht zur Verfügung steht. Hier gäbe es genug Raum, doch in den nächsten Monaten wird hier leider nichts möglich sein. In Bieber ist dagegen die hohe Auslastung der Biebertalhalle ein Problem. Ich möchte, dass der ehrenamtlichen Kulturarbeit der Vereine – und auch der Kulturinitiativen – weiterhin ein hoher Stellenwert in unserer Gemeinde beigemessen wird. Als Bürgermeister möchte ich erster Ansprech­partner für alle Kulturschaffenden sein. Die Gemeinde muss sie in allen Belangen unterstützen und Lösungen für die Herausforderungen dieser Zeit finden.“

Auch wenn immer noch nicht absehbar ist, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickelt, so müssten schon jetzt Alternativen für die kommenden Monate angedacht werden. „Es sollte nicht passieren, dass die Biebergemünder Vereine am Ende zu einem weiteren Lockdown gezwungen werden, nur, weil ihnen keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Von daher begrüße ich, dass seitens der Gemeinde bereits verschiedene Möglichkeiten geprüft werden und gute Lösungen in Aussicht stehen – vor allem im Hinblick auf die kalte Jahreszeit.“

Doch auch unabhängig von der Pandemie will Matthias Schmitt sich für bessere Bedingungen im Bereich der Kultur einsetzen: „Die Vereine brauchen geeignete Räume, um ihre Instrumente und den Vereinsbedarf lagern zu können. Auch hier sollte zügig das Konzept weiterentwickelt werden, um verlässliche Möglichkeiten aufzuzeigen.“

Am Beispiel Kassel, wo jeweils zwei sehr aktive Musik- und Gesangvereine ihr Zuhause haben, griff Matthias Schmitt die bestehenden Gedanken für ein „Haus der Vereine“ auf. „Der Beitrag, den die Vereine für die Gemeinschaft in Biebergemünd, insbesondere für die Jugend leisten, ist enorm wichtig. In unserer finanzstarken Gemeinde können die politisch Verantwortlichen zusammen mit den Vereinen vernünftige und attraktive Lösungen finden, damit die ehrenamtlich Aktiven langfristig planen können“, so der 39jährige Bürgermeisterkandidat. Wichtig für ihn ist in diesem Zusammenhang eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten. „Als Bürgermeister will ich regelmäßig Gespräche mit allen Vereinen und Kulturtreibenden führen und dazu auch die Vertreter der Fraktionen und politischen Gremien einladen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Gemeinsam lässt sich viel erreichen. Eine verlässliche Kommunikation ist enorm wichtig – bei kleinen Anliegen ebenso wie bei größeren.“

Ein weiterer Gedanke des Biebergemünder Bürgermeisterkandidaten, der der aktuell gebeutelten Kultur- und Veranstaltungsszene ebenfalls zugutekommen würde, stieß auf reges Interesse bei allen Gesprächspartnern: Ein Festival für Biebergemünd, als große Open-Air-Veranstaltung konzipiert, bei dem sich alle Musik- und Gesangvereine, Einzelkünstler und Initiativen einbringen können – sowohl auf der Bühne als auch im Festbetrieb. „Ein solches Festival hätte eine enorme Strahlkraft über die Grenzen der Gemeinde hinaus! Als langjähriger Geschäftsführer des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda bin ich sicher, dass diese Vision für Biebergemünd Zukunft hat. Mit dem Ausbau unseres facettenreichen Kultur- und Veranstaltungsprogramms werden wir einen Zugewinn für die ländliche Region erleben.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt besucht Gesangverein „Einigkeit 1897 Wirtheim e.V.“

Biebergemünd. Der Dialog mit den hiesigen Vereinen liegt dem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Matthias Schmitt am Herzen – als Amtsleiter für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte im Main-Kinzig-Kreis kennt der 39-Jährige die Aktivitäten der Vereine vor Ort sehr gut. Das Geschehen in der Pandemie hat die Aktiven hier allerdings vor enorme Herausforderungen gestellt: „Für viele Vereine wird es nach der langen Zwangspause schwierig werden, wieder zurück zur alten Stärke zu finden. Das trifft auch die Chöre, die von den temporären Kontakt- und Singverboten sehr betroffen waren.“

Matthias Schmitt sucht – nicht nur aus diesem Grund – das Gespräch mit den Vertretern der Vereine und den Gremien der Kirchengemeinden. „Ich habe zu verschiedenen Gesprächen in den nächsten Wochen eingeladen und freue mich über das große Interesse der Menschen, die sich hier engagieren.“

Vor einigen Tagen besuchte der studierte Musikwissenschaftler und Chorleiter beispielsweise den Vorstand des Wirtheimer Traditionsvereins „Einigkeit 1897 Wirtheim e.V.“, der im nächsten Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiern kann. Natürlich gab es hier auch massive Auswirkungen auf das Vereinsleben. Doch Matthias Schmitt sieht auch positive Entwicklungen: „Die Einigkeit hat nie den Kopf in den Sand gesteckt, sondern Alternativen entwickelt, um auch in der Pandemie ihre Mitglieder erreichen zu können: Proben im Freien, ein digitales Vatertagsgrillen, eine Weihnachtspäckchen-Aktion, Newsletter, Rundschreiben und vieles mehr. Dieses Engagement des Vorstandes und vieler weiterer Akteure ist absolut bemerkenswert. Ich bin daher sicher, dass der Verein optimistisch auf das Jubiläumsjahr 2022 blicken kann.“

Matthias Schmitt, Alexander Wimmer und Alfons Link vor dem alten Feuerwehrhaus in Wirtheim (v.l.)

Mit dem Chor „Sound of Wäddem”, der vor 15 Jahren entstanden ist, sei dem Verein ein großer Wurf gelungen. Chorleiter Alexander Zahn kann sich mittlerweile über einen voluminösen Klangkörper aus über 50 motivierten Sängerinnen und Sängern freuen, die beileibe nicht alle aus Wirtheim stammen. „Der Chor hat eine gute Strahlkraft über die Grenzen Wirtheims hinaus. Von den musikalischen Fähigkeiten konnte ich mich in den letzten Jahren mehrfach überzeugen, beispielsweise vor drei Jahren beim Benefizkonzert MUSIK HILFT, das ich als Kulturamtsleiter des Main-Kinzig-Kreises organisieren und moderieren durfte, oder im Oktober 2019 beim Sakralen Chorwettbewerb in Bernbach, wo bei starker Konkurrenz der zweiten Platz erreicht werden konnte“, so würdigt Schmitt die musikalischen Leistungen des gemischten Chores.

Dass die Gemeinde das Alte Feuerwehrhaus in Wirtheim zum Bürgertreff umbaut, begrüßt der parteilose Kandidat für das Bürgermeisteramt ausdrücklich: „Das ist ein wichtiges Signal für die Dorfgemeinschaft, die Vereine und Menschen vor Ort, die den Bürgertreff dann für Familienfeiern, Vereinssitzungen und vieles mehr nutzen können. Auch die Sängerinnen und Sänger von „Sound of Wäddem“ freuen sich schon sehr auf die ersten Chorproben im neuen Domizil, das hoffentlich rechtzeitig zu den Jubiläumsfeierlichkeiten fertiggestellt sein wird. Ich habe mir vor Ort zusammen mit dem Vorsitzenden des Vereins, Alexander Wimmer, und Pressesprecher Alfons Link ein Bild von den Räumlichkeiten und den Umbauplänen gemacht und konnte aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Chorleiter sogar noch ein paar Hinweise geben, insbesondere im Hinblick auf eine gute Raumakustik. Ich würde mich sehr freuen, im nächsten Jahr als Bürgermeister die Einweihung des Bürgertreffs vornehmen und dabei der „Einigkeit Wirtheim“ offiziell zum großen Vereinsjubiläum gratulieren zu können.“

Die Vertreter aller anderen Vereine sind selbstverständlich ebenfalls zu Gesprächen mit Matthias Schmitt eingeladen – für die nächsten Woche sind beispielsweise bereits Treffen mit den Vorständen der Biebergemünder Kulturvereine, den Sport- und Schützenvereinen sowie den Gremien der Kirchengemeinden angesetzt.

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt erörtert Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ)

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie hat sich gezeigt: Das Leben im ländlichen Raum steht wieder hoch im Kurs. Wo vor einigen Jahren noch mit Sorge auf Fakten wie den demographischen Wandel, Stillstand und Abwanderung geblickt wurde, hat sich das Bild mittlerweile verändert. Gerade Biebergemünd ist durch seine Lage im hessischen Spessart für junge Familien eine attraktive Gemeinde geworden und hat dabei noch viel Potenzial. Neben der hervorragenden Lebensqualität im Grünen, der guten Verkehrsanbindung und (noch) erschwinglichen Grundstückspreisen spielen dabei auch Schulen, Kindergärten, Betreuungs- und Freizeitangebote sowie die ärztliche Versorgung eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. Umso bedeutsamer erscheint es in diesem Zusammenhang, dass sich die Gemeinde mit ihren vielfältigen Aufgaben in allen Bereichen zukunftsorientiert und gut aufgestellt präsentiert.

Doch auch Biebergemünd ist keine Insel. Matthias Schmitt, parteiloser Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde, kennt die handelnden Personen, Strukturen und Abläufe in den Nachbarkommunen gut und sieht die Vorteile, die aus dem gemeinsamen Handeln erwachsen können. „Ich habe mich in den letzten Wochen mit den Bürgermeistern unserer hessischen Nachbarkommunen getroffen. Bei diesen Gesprächen ging es vor allem um die Chancen der kommunalen Nachbarschaft. Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) kann dabei ein wesentliches Instrument sein, um den wachsenden Herausforderungen auch in Zukunft wirklich gewachsen zu sein. Sie stärkt die Leistungsfähigkeit der Kommunen, verbessert Wettbewerbschancen und kann zu Kosteneinsparungen führen“, so der 39-jährige.

Matthias Schmitt vor einem „zukunftsweisenden“ Ortsschild (Fotomontage)

Für die Bürgermeister der hessischen Nachbarstädte und -gemeinden – Andreas Weiher (Wächtersbach), Roland Weiß (Bad Orb), Rainer Schreiber (Jossgrund), Frank Soer (Flörsbachtal), Albert Ungermann (Linsengericht) und Daniel Glöckner (Gelnhausen) steht das Thema schon lange auf der Tagesordnung. „Wir sind stark daran interessiert, dass die Zusammenarbeit der Kommunen gefördert wird, damit wir noch mehr voneinander profitieren“, sagt beispielsweise Frank Soer. Und Rainer Schreiber fügt hinzu: „Ein gutes Miteinander und der konstruktive Austausch aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Main-Kinzig-Kreis sind dafür wichtige Eckpfeiler.“

Schon heute gibt es bereits Schnittstellen, an denen die Gemeinde Biebergemünd bürgernah und unkompliziert mit ihren Nachbarn kooperiert – ein Beispiel ist die Unterstützung im Bereich des Standesamtes bei Krankheits- und Urlaubsausfällen. Doch es gibt noch ein weites Feld von Themen, bei denen die Zusammenarbeit über Gemarkungsgrenzen hinaus sinnvollerweise verstärkt werden kann. Die Verkehrssicherheit, Herausforderungen durch den Klimawandel und der Tourismus sind hier nur einige Beispiele.

„Natürlich muss über allem der Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es dürfen weder längere Wege noch andere Einschränkungen im Bürgerservice in Kauf genommen werden. Aber da, wo die Vorteile überwiegen, bin ich offen für nachhaltige und zukunftsorientierte Perspektiven, die gern auch mal über den Tellerrand hinausreichen dürfen. Priorität sollten dabei bürgernahe Konzepte für die Verwaltung haben, die einen Zuwachs an Effektivität mit sich bringen. Als Bürgermeister will ich mich dafür einsetzen, dass wir unsere guten Kooperationen ausbauen und verlässliche Partnerschaften mit unseren Nachbarkommunen pflegen – ohne natürlich unsere Eigenständigkeit aufzugeben.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt würdigt die Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr

Sie sind aktiv im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz, bieten Hilfe und Unterstützung bei besonderen Vorkommnissen, leisten Brandschutzerziehung und Aufklärung – und das sind nur einige der vielen wichtigen Aufgaben, die von der Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr in Biebergemünd mit Bravour bewältigt werden.

Im Gespräch mit dem Gemeindebrandinspektor Thomas Petrausch, seinen Stellvertretern Armin Schmidt und Heimo Müller sowie dem ehemaligen Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund konnte sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt ein Bild von der insgesamt positiven Situation der Feuerwehren in den Ortsteilen machen. Vor allem ging es bei diesem Treffen um die Frage der Zuständigkeiten und Kommunikationswege. Denn – auch wenn niemand ernsthaft daran denkt, die Dienste der Feuerwehr in Anspruch nehmen zu müssen – wenn der Fall der Fälle eintritt, so ist es oft von lebenswichtiger Bedeutung, dass Hilfe schnell ankommt.

„Dies kann ein Löscheinsatz sein, aber auch bei Unfällen, der Beseitigung von Ölspuren oder überörtlichen Ereignissen z.B. im Katastrophenschutz rücken die Biebergemünder Wehren aus“, erklärte im Gespräch der neue Gemeindebrandinspektor Petrausch. Und seine Stellvertreter fügten hinzu: „Durch gut geschulte Einsatzabteilungen in allen Ortsteilen und die Lage der entsprechenden Feuerwehrhäuser in der Gemeinde sind glücklicherweise gute Voraussetzungen gegeben, dass die Brandschützer innerhalb der vorgeschriebenen 10 Minuten Hilfsfrist am Einsatzort eintreffen.“

„Jede Minute kann Leben retten! Daher können wir wirklich froh sein, eine derart verlässliche und qualifizierte Feuerwehr zu haben. In den Einsatzabteilungen der fünf Ortsteilwehren leisten derzeit 183 Aktive ihren Dienst, hinzu kommen noch die Mitglieder der Jugendfeuerwehren sowie der Ehren- und Altersabteilungen. Dies ist nicht selbstverständlich, da die Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger zum allergrößten Teil von Ehrenamtlichen bewältigt werden“, so Matthias Schmitt. Hier sei es ebenso wie beim Pflegepersonal: Applaudieren allein hilft nicht. In Deutschland sei es eine gute und bewährte Tradition, dass die Freiwilligen Feuerwehren kommunale Pflichtaufgaben ausführen. Der unabhängige Bürgermeisterkandidat meint: „Die Gemeinde muss jedoch alles Notwendige zur Erfüllung dieser Aufgaben beitragen.“

Gerade in der heutigen Zeit, wo der bürokratische Aufwand auch bei den Feuerwehren immer größer wird, müssten die ehrenamtlich Aktiven durch Hauptamtliche unterstützt und entlastet werden. Das Pensum sei nebenberuflich sonst bald nicht mehr zu leisten. „Von daher begrüße ich, dass innerhalb der Gemeindeverwaltung je eine Stelle für die Sachbearbeitung für Brand- und Katastrophenschutz sowie für die Gerätewartung für die Feuerwehr geschaffen und besetzt worden ist. Dadurch arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche Hand in Hand.“

Vor dem neuen Feuerwehrhaus in Lanzingen: Harmut Freund, Armin Schmidt, Heimo Müller, Thomas Petrausch und Matthias Schmitt (von links nach rechts; Foto: Markus Waitz)

In dem vor einigen Monaten neu eröffneten Lanzinger Feuerwehrhaus konnte sich der parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt davon überzeugen, dass hier alle geltenden gesetzlichen Normen und Anforderungen hervorragend umgesetzt werden. „Diese Investitionen sind von besonderem Wert für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Durch die Unterstützung der Gemeinde kann die Feuerwehr ihre Aufgaben noch besser erfüllen.“

Schmitt lobte an dieser Stelle ausdrücklich das herausragende Engagement der Brandschützer und betonte auch die Bedeutung der Feuerwehrvereine: „Als Leiter des entsprechenden Amtsbereiches im Main-Kinzig-Kreis weiß ich um die besondere Bedeutung des Ehrenamtes. Ich bin daher der Meinung, dass möglichst jeder Haus- und Grundbesitzer den örtlichen Feuerwehrverein unterstützen sollte. Ich selbst habe im Rahmen meines Gespräches sofort meinen Mitgliedsantrag abgegeben. Als Bürgermeister würde ich großen Wert auf eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Feuerwehren legen und mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde auch weiterhin die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Eine wesentliche Aufgabe wird es auch sein, verlässliche Kommunikationsstrukturen mit den Ansprechpartnern aufzubauen, um das freiwillige Engagement der Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Gespräch bei Engelbert Strauss

Biebergemünd im Blick – unter diesem Motto fasst Matthias Schmitt, der unabhängige Bürgermeisterkandidat für Biebergemünd, seine Visionen für die Gemeinde zusammen. Eine aktive und zukunftsweisende Wirtschaftsförderung ist dabei ein zentrales Thema, ebenso der regelmäßige Austausch mit den ansässigen Unternehmen. Daher traf sich der 39jährige Bewerber zu einem Gespräch mit der Unternehmensleitung von Engelbert Strauss – einem der größten Gewerbetreibenden und wichtigsten Arbeitgeber in der Region.

„Ich habe mich sehr über den Austausch mit den Herren Strauss gefreut“, so der parteilose Bürgermeisterkandidat. „Dabei konnte ich nicht nur die Unternehmensphilosophie der Engelbert Strauss GmbH & Co. KG besser kennenlernen, sondern auch interessante Details über die Positionierung am Markt und die Zukunftsperspektiven des prosperierenden Familienunternehmens erfahren. Engelbert Strauss ist ein Paradebeispiel für Unternehmen – weltweit aktiv und gleichzeitig fest in der Region verwurzelt. Als Bürgermeister will ich mich stark machen für eine Wirtschafts­förderung, die Unternehmerinnen und Unternehmer bestmöglich unterstützt. In Biebergemünd haben wir zahlreiche international und regional agierende Firmen, auf die wir stolz sein können. Daher gilt es, optimale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Ich denke dabei beispielsweise an ein eigenes Gründerzentrum, um Start-Ups den Eintritt in die Geschäftswelt zu erleichtern. Ebenso möchte ich ein kommunales Netzwerk für Unternehmen etablieren, um den regelmäßigen Austausch auf lokaler Ebene zu ermöglichen.“

Matthias Schmitt vor dem Eingang des engelbert strauss campus

Die Gemeinde könne mehr für die hier ansässigen Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun – und dabei gewinnen letztlich alle. Es gehe dabei nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um bessere Lebensqualität und Nachhaltigkeit sowie um die langfristige Sicherung der soliden Finanzlage in Biebergemünd. Im Gespräch mit der Unternehmensleitung wurden dabei weitere wichtige Standortfaktoren identifiziert: „Schule und Bildung, die Schaffung attraktiver Bewegungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, die Lebendigkeit des Vereinswesens sowie der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in den Ortsteilen: seitens der Gemeinde müssen in vielen Bereichen gute Voraussetzungen geschaffen werden.“

Für Matthias Schmitt spielt in diesem Zusammenhang auch die gezielte Förderung eines umweltverträglichen Tourismus eine wichtige Rolle. „Ich möchte – gemeinsam mit den politischen Gremien der Gemeinde und den Expertinnen und Experten der Spessart Tourismus und Marketing GmbH – ein touristisches Alleinstellungsmerkmal für Biebergemünd entwickeln. In meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern sind dabei bereits neue Ideen angeklungen, zum Beispiel ein Baumhaushotel, ein Erlebnisweg für Familien mit Kindern oder ein Event mit Strahlkraft.“

Schließlich überbrachte der Biebergemünder Bürgermeisterkandidat auch seine Glückwünsche zur personellen Verstärkung im Bereich Unternehmenskommunikation: „Die Rückkehr von Dr. Peter Tauber ist ein Gewinn für die Region und nun auch für den Wirtschaftsstandort Biebergemünd.“

 

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt spricht sich für Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Breitenborn/Lützel aus

Das soziale Leben in Biebergemünd muss weiter gefördert werden – auch in den kleineren Ortsteilen. Dazu benötigen die Bürgerinnen und Bürger geeignete Räume, die Möglichkeiten für Begegnungen, Feste, Liederabende oder andere Veranstaltungen bieten. Die Dorfgemein­schaftshäuser haben dabei eine besondere Funktion: hier kommen Vereine und Gruppen zusammen, Traditionen und Kultur werden lebendig erhalten. In Breitenborn/Lützel, dem kleinsten Ortsteil Biebergemünds, machte sich der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt vor Ort ein Bild von der Situation. Während eines Spaziergangs durch die Straßen und Gassen, gemeinsam mit Andrea Grottke, der Vorsitzenden des Gesangvereins Edelweiß und Klaus Weimer von der Feuerwehr Breitenborn/Lützel, wurde klar: Hier wird Dorfgemeinschaft gelebt, man kennt sich, grüßt sich und gibt auch neu Zugezogenen das Gefühl, willkommen zu sein.

Vor dem in die Jahre gekommenen Dorfgemeinschaftshaus in Breitenborn/Lützel: Klaus Weimer, Andrea Grottke und Matthias Schmitt (von links).

„Der beschauliche Biebergemünder Ortsteil liegt nicht nur landschaftlich wunderschön, er kann auch eine tolle Dorfgemeinschaft vorweisen“, so der 39jährige Bürgermeisterkandidat. Doch das von allen geschätzte Dorfgemeinschaftshaus ist in die Jahre gekommen. Es weist Mängel auf, die zum Teil kaum noch behoben werden können. Klaus Weimer nannte hier zum Beispiel den Keller, der früher eine Kegelbahn beherbergte. Hier steht mittlerweile das Wasser knöchelhoch, Schimmel macht sich breit. Auch die technische Ausstattung, der Brandschutz oder die Heizung entsprechen nicht mehr den modernen Kriterien, ein Neubau erscheint unausweichlich.

„Mit diesem Bild vor Augen begrüße ich ausdrücklich den bereits getroffenen Grundsatzbeschluss der politischen Gremien in Biebergemünd zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses. Die Vereine in Breitenborn und Lützel benötigen geeignete Räumlichkeiten: um zu proben, zusammen zu sein und um befreundete Vereine und Gruppen einladen zu können. Auch wenn im Bürgerhaus in der Grünen Mitte Räume für größere Veranstaltungen zur Verfügung stehen, so müssen doch auch in den einzelnen Ortsteilen Veranstaltungen möglich sein, gerade auch Familienfeiern und Treffpunkte für Jugendliche“, so Matthias Schmitt. Und weiter: „Jeder Ortsteil in Biebergemünd hat zurecht eine besondere, gewachsene Identität. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, die Infrastruktur in allen Ortskernen auszubauen. Die Menschen sollen sich treffen und austauschen können – nicht nur virtuell, auch wieder persönlich.“

In Breitenborn/Lützel regte er an, die neu konstituierten politischen Gremien einzuladen, um sich ein Bild von der Gesamtsituation zu machen. Im Dialog der Vereine und Bürger vor Ort mit der Gemeinde müsse eine vernünftige Lösung gefunden werden, um auch die Kosten für einen Neubau im Rahmen zu halten. Eines ist für den parteilosen Bürgermeisterkandidaten klar: ein Neubau wäre auch für die Menschen in den anderen Ortsteilen ein Gewinn – als Erweiterung des kulturellen Angebots in der Gemeinde.

In den Gesprächen des Bürgermeisterkandidaten in Breitenborn/Lützel stellte das Thema der Anbindung an den ÖPNV einen weiteren wichtigen Punkt dar. Hier gelte es, im engmaschigen Dialog mit der KVG Main-Kinzig zu bleiben, aber auch nach alternativen Lösungen zu suchen. Matthias Schmitt nannte hier beispielsweise das Projekt Bürger fahren Bürger (BfB), das in Jossgrund und Flörsbachtal erfolgreich umgesetzt wird. Auf jeden Fall will er als unabhängiger Bürgermeister für alle Ortsteile gleichermaßen da sein. „Als Amtsleiter im Main-Kinzig-Kreis für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte weiß ich sehr genau, wie wichtig es ist, die regionale Identität und dörfliche Traditionen zu bewahren. Gleichzeitig sind wir aber nur zusammen als Gemeinde stark. Ich will Bürgermeister für Alle werden – von Bieber bis Neuwirtheim.“

 

Die Biodiversität erhöhen, die lebendige Vielfalt an wildlebenden Pflanzen und Tieren fördern und deren Lebensräume erhalten.
Das sind die Ziele der „Main.Kinzig.Blüht.Netz“-Kampagne.

Ich finde es super, dass Biebergemünd - wie alle Kommunen im Main-Kinzig-Kreis - sich dazu verpflichtet hat, das Netz an Wildpflanzenflächen auszubauen.

Wie schön das aussieht, erkennt man beispielsweise vor der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd-Nord in Kassel. In diesen Wochen eine echte Augenweide! Und das üppige Angebot heimischer Arten wird von Insekten offenbar gerne angenommen.

Als Bürgermeister will ich mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde noch mehr Blühflächen zur Verfügung stellt und gegen das Insektensterben mit gutem Beispiel voran geht.

Jeder einzelne kann mit relativ geringem Aufwand selbst aktiv werden und etwas für mehr Natur- und Insektenschutz tun. Daher möchte ich dazu beitragen, dass wir in Biebergemünd weitere „Blühbotschafterinnen und Blühbotschafter für Insektenvielfalt“ ausbilden, die als erste Ansprechpartner Haus- und Grundstücksbesitzer beraten können, wie sie für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür sorgen. Auch unsere Unternehmen sind herzlich eingeladen, ihre Grünflächen artenreicher zu gestalten. Das Förderprogramm „Unternehmen blühen auf“ des Kreises finanziert die Beratung dazu.

Natur- und Umweltschutz geht nur gemeinsam und hat viele Facetten. Ich möchte, dass Biebergemünd hierbei eine gute Rolle spielt!

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt im Gespräch mit Landrat Thorsten Stolz

Politik und Kultur unter freiem Himmel – mit einer Veranstaltung am 11. Juli lädt der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt zu einer weiteren Runde im Bürgermeister­wahlkampf ein. Im Gespräch mit dem amtierenden Landrat Thorsten Stolz (SPD) will der Parteilose viele Themen erörtern, die ihm am Herzen liegen: „Biebergemünd im Blick – das betrifft für mich zentrale Fragen wie zum Beispiel Förderprogramme im ländlichen Raum, Kultur-, Sport- und Vereinsförderung, die ärztliche Versorgung, Glasfaserausbau, Wirtschaftsförderung, eine weitere Stärkung der Ortskerne und vieles mehr. Natürlich werden auch unsere Gäste Gelegenheit zu Fragen haben. Thorsten Stolz und ich möchten mit den Biebergemünder Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und erfahren, was ihnen wichtig ist.“

Das Alte Forstamt Kassel mit seinem schattigen Innenhof bietet für derartige Open-Air-Veranstaltungen einen idealen Rahmen. Bei Kaffee und Gebäck aus der CE-Patisserie der Gastgeber soll an diesem Nachmittag ein Ort entstehen, an dem politische Gespräche und Kultur auf entspannte Weise zusammengehen. „Damit das Ganze nicht zu angestrengt wird, haben wir mit Daniela May und Dennis Korn zwei wunderbare Musiker aus Biebergemünd und Bad Soden-Salmünster gewinnen können, die mit Gesang und am Piano die Veranstaltung umrahmen werden. Außerdem werden einige erlesene Weine meiner Freunde von Reben & Rabauken angeboten. Dazu lade ich alle Interessierten herzlich ein! Ich freue mich auf Ihren Besuch und danke vorab den Eheleuten Klöckner dafür, dass sie uns hier in ihrem idyllischem Hofambiente die Möglichkeit zu diesem Treffen geben.“

Thorsten Stolz freut sich ebenfalls auf die Begegnungen im Alten Forstamt Kassel: „Das ist ein tolles Veranstaltungsformat und ermöglicht einen guten Austausch rund um die Themen und Herausforderungen des ländlichen Raums. Ich schätze Matthias Schmitt sehr und stehe deshalb als Gesprächspartner gerne zur Verfügung.“

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, der Eintritt ist frei. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich: per Mail an matthias@schmitt-biebergemuend.de oder telefonisch unter 0151 12110085. Die Anmeldung wird zeitnah bestätigt. Bei schlechtem Wetter soll eine Video-Konferenz oder ein Ersatztermin angeboten werden, die Teilnehmer erhalten in diesem Fall eine entsprechende Mitteilung.

Im August wird Matthias Schmitt dann eine weitere Veranstaltung anbieten: Unter dem Motto „Talk, Grill & Music“ wird er im Hof der BARBECUE-COMPANIE in Bieber Bürgermeister a.D. Thomas Dickert zum Gespräch empfangen.

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt wirbt für ein fahrradfreundliches Biebergemünd

Biebergemünd. Radfahren liegt voll im Trend – als gesunde Alternative zur Automobilität, als beliebter Breitensport im Freien für alle Altersgruppen und als wichtiges Zugpferd im Bereich Tourismus. Gerade die abwechslungsreichen Landschaftsbilder entlang von Bieber und Kinzig ziehen immer mehr Radfahrer an. Die sportlichen Möglichkeiten haben sich dabei durch moderne E-Bikes enorm entwickelt: die im Spessart oft unvermeidlichen Steigungen stellen für Freizeitsportler zumeist kein Problem mehr dar, und auch größere Entfernungen lassen sich mühelos bewältigen. Für Radfahrer*innen in Biebergemünd ist der Hessische Radfernweg R3, der durch das gesamte Kinzigtal verläuft, ein wichtiger Anknüpfungspunkt. Städte wie Frankfurt oder Fulda sind gut zu erreichen, so dass zumindest in den Sommermonaten auch immer mehr Berufspendler aufs Rad umsteigen.

Diese positive Entwicklung muss weiter gefördert werden, davon ist der unabhängige Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt überzeugt. Dabei gibt es in Biebergemünd zahlreiche Aspekte, die bei der Entwicklung eines eigenen Radwegekonzeptes – natürlich in Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis, der sich dem Thema ebenfalls intensiv widmet – berücksichtigt werden müssen. „Dies ist bei meinen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Thema, und auch die Postkartenaktion zu Pfingsten ergab viele Vorschläge für sicheres und familienfreundliches Radfahren in Biebergemünd. So wurde zum Beispiel die nicht ausreichende Beleuchtung der Radwege genannt, vor allem zwischen Bieber, Roßbach und Lanzingen – eine zweckmäßige Beleuchtung ist aber gerade für Frauen und Kinder ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Bei der Beleuchtung der Radwege sollte allerdings auch der Umwelt- und Insektenschutz berücksichtigt werden“, so Matthias Schmitt. Auch die für Fußgänger und Radfahrer wenig zufriedenstellende Situation in der Spessartstraße im Ortsteil Kassel sei zu nennen. Hier müsse geprüft werden, ob bei dem anstehenden Ausbau der Straße auch ein kombinierter Rad- und Fußgängerweg möglich ist.

Günter Wagner, Ralf Link und Matthias Schmitt bei der Besichtigung des Bike Parks Rosengärtchen in Roßbach. (Foto: privat)

„Die politischen Gremien müssen bei diesem Thema mit allen Beteiligten in einen konstruktiven Dialog eintreten. So ist beispielsweise auch die Situation auf dem Radweg entlang der B276 erwähnt worden. Hier sollte die Gemeinde weiterhin das Gespräch mit Hessen Mobil suchen und über sichere Übergänge für Fahrradfahrer*innen sprechen. Ich bin sicher, dass bei entsprechenden Möglichkeiten noch mehr Menschen aufs Rad steigen, sei es für den Einkauf im Einzelhandel vor Ort oder auch für längere Touren. Als Bürgermeister möchte ich mich dafür einsetzen, ebenso wie für die Errichtung weiterer Flowtrails im Spessart.“

Bei strahlendem Frühsommerwetter traf sich der parteilose Bürgermeisterkandidat daher mit dem Vorsitzendem des RFC Roßbach, Ralf Link sowie dem zweiten Vorsitzenden Günter Wagner, um von den „gestandenen Radprofis“ weitere Anregungen zu erhalten. „Dieser innovative Verein hat in der Vergangenheit schon so Einiges auf die Beine gestellt und vielfältige Angebote für Radfahrer und Mountainbiker entwickelt.“ Ralf Link stellte im Gespräch mit dem 39jährigen Bürgermeisterkandidaten die Aktivitäten des 150 Mitglieder starken Vereins heraus: „Wir sind einer der aktivsten Radvereine in der Region. Besonders freuen wir uns darauf – wenn die Pandemie überstanden ist –, im nächsten Jahr wieder Ausrichter des Eröffnungsrennens der angesehenen Enduro One Serie sein zu können.“ Günter Wagner begrüßte das Vorhaben von Matthias Schmitt, zusammen mit politischen Akteuren, Bürger*innen, Vereinsmitgliedern und den Vermarktungsexperten der Spessart Tourismus und Marketing GmbH ein Fahrrad- und Bike-Konzept für Biebergemünd entwickeln zu wollen. „So etwas braucht unsere Gemeinde, um noch lebenswerter zu werden.“

Matthias Schmitt denkt aber auch an die Kinder und Jugendlichen, die sich aus unterschiedlichen Gründen außerhalb von Vereinen sportlich betätigen: „Ich finde es toll, dass Jugendliche in Biebergemünd die Errichtung eines Dirtparks, Pumptracks oder Ähnlichem fordern. Das sollte man ernst nehmen. Die politischen Gremien sollten offen sein für Anregungen dieser Art. Biebergemünd muss Kindern und Jugendlichen attraktive Freizeitmöglichkeiten bieten.“

Biebergemünder Bürgermeisterkandidat lädt zu Gartengesprächen ein

Biebergemünd. Die Postkartenaktion, mit der der parteilose Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt seinen Wahlkampf in Biebergemünd eröffnete, hat für den 39-Jährigen eine erfreulich große Resonanz ergeben: „Schon in den ersten Tagen nach Pfingsten haben mich zahlreiche Rückmeldungen erreicht, worüber ich mich sehr freue. Auf viele dieser Anregungen konnte ich per E-Mail, in Gesprächen am Telefon oder auch in Videokonferenzen eingehen.

Die Themen, die unsere Bürgerinnen und Bürger dabei bewegten, sind äußerst vielfältig: sie reichen von aktuellen Bauprojekten, dem Zustand der Spielplätze, der Förderung von Ehrenamt, Kultur und Vereinen, dem Ausbau der Jugendarbeit und sicheren Radwegebeleuchtungen bis hin zu nachhaltigen Energiekonzepten für die Gemeinde. Auch die Frage, inwieweit gastronomische Angebote kommunal unterstützt und Begegnungsorte in den Ortsteilen geschaffen werden können, tauchte auf. Die weitere Entwicklung der medizinischen Versorgung in Biebergemünd und die Schaffung von Tagespflegeplätzen war ebenfalls für viele ein wichtiges Thema.“

Matthias Schmitt freut sich auf Anmeldungen zu Gartengesprächen (Foto: Markus Waitz)

Matthias Schmitt nimmt diese Rückmeldungen sehr ernst und lädt die Bürgerinnen und Bürger nun – wo die Corona-Regelungen im Main-Kinzig-Kreis glücklicherweise einen etwas größeren Spielraum erlauben – zu „echten“ Begegnungen ein. Der Bürgermeisterkandidat denkt dabei an Gespräche im eigenen Garten: „Im Juni werde ich immer dienstags und donnerstags ab 18 Uhr für Gespräche im Freien zur Verfügung stehen. Dazu lade ich Sie herzlich in den Garten meiner Familie ein, wo in entspannter Atmosphäre, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften, über alle Themen rund um unsere schöne Gemeinde gesprochen werden kann.“

So möchte er als unabhängiger Bürgermeisterkandidat die Menschen seiner Heimat und ihre Anliegen besser kennenlernen. Die Postkarten-Aktion habe deutlich gemacht, dass die Menschen sehr gute Ideen für Biebergemünd haben. „In der Gemeinde steckt ein enormes Potenzial!“ Matthias Schmitt will weiterhin zuhören, Anregungen aufnehmen und sie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln.

Eine rechtzeitige Terminvereinbarung zu den Gartengesprächen sei dabei Voraussetzung: per Mail (matthias@schmitt-biebergemuend.de) oder telefonisch (Tel. 0151 12110085). „Darüber hinaus biete ich aber auch einen Hofbesuch bei Ihnen zu Hause an – vor allem für ältere Menschen. Es ist mir wichtig, alle Generationen zu erreichen! Daher komme ich gern auf einen Plausch vorbei.“

Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt will Alle erreichen

Biebergemünd. Zum Wahlkampfauftakt setzt Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt (parteilos) nicht nur auf die sozialen Medien, sondern geht auch klassische Wege. Am Pfingstwochenende werden deshalb alle Biebergemünder Haushalte eine Postkarte des 39jährigen Kandidaten erhalten.

„Für mich ist es eine Basis guter Kommunalpolitik, im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu stehen und so die Gemeinde voranzubringen. Denn nur gemeinsam funktioniert unsere Demokratie“, so Schmitt. Der unabhängige Kandidat möchte Bürgermeister für alle Biebergemünder*innen werden, ansprechbar sein und zuhören. „Ich habe einige Ideen und Vorstellungen, möchte aber die Wochen und Monate bis zur Wahl am 26. September intensiv nutzen, um möglichst viele Menschen und ihre Meinungen kennen zu lernen. Als Amtsleiter, Chorleiter und Familienvater weiß ich, wie wichtig es ist, sorgfältig zuzuhören. Das gilt auch für einen guten Bürgermeisterkandidaten.“

Matthias Schmitt beim Verteilen einiger Postkarten (Foto: Markus Waitz)

Der persönliche Kontakt habe dabei höchste Priorität. In der jetzigen Phase der Corona-Pandemie sind die Möglichkeiten jedoch noch eingeschränkt. Daher kam die Idee zur Postkarten-Aktion. Die Biebergemünder Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Ideen, Sorgen und Fragen zu notieren und an Schmitt zurück zu schicken. Dies kann natürlich auch per E-Mail (matthias@schmitt-biebergemuend.de) oder über die Sozialen Medien geschehen. „Wenn daraufhin eine Kontaktaufnahme gewünscht ist, werde ich mich zeitnah mit den Absendern in Verbindung setzen. Gerne in Form eines persönlichen Gesprächs, aber auch Telefonate oder Videokonferenzen sind gut geeignet, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und welche Vorstellungen die Menschen für die Zukunft Biebergemünds haben. Auch Fragen zu meiner Person, meinen Ideen und meinen Zielen beantworte ich gerne.“

Die Aktion zu Beginn des Bürgermeisterwahlkampfs sei ein erster Schritt, auf die Menschen in Biebergemünd zuzugehen. „Ich hoffe auf viele Zusendungen und freue mich auf gute Gespräche“, so der Bürgermeisterkandidat.

Für die Menschen, für die Gemeinde, für Biebergemünd.

Wichtig ist mir der persönliche Dialog mit IHNEN. Daher lade ich Sie ein, mich zu kontaktieren und mir Ihre Meinungen, Anregungen und Wünsche für Biebergemünd mitzuteilen.

Ich freue mich auf Ihre E-Mails

Matthias Schmitt
matthias@schmitt-biebergemuend.de